Energiesparberatung Eine Technik die sich auszahlt und die Umwelt schützt…

  • Warum sollte ich meinen alten Heizkessel austauschen?
  • Muss bei einem Kesseltausch der Schornstein erneuert werden?
  • Muss es ein Brennwertkessel sein?
  • Lohnt sich die Warmwasserbereitung mit einem Kessel im Sommer?
Energiesparberatung
Energiesparberatung

1.

Nach der Kleinfeuerungsanlagen-Verordnung müssen alle Heizkessel mit einer Nennwärmeleistung von 4 bis 25 Kilowatt ab 1. November 2004 einen Abgasverlust von weniger als 11 Prozent aufweisen. Dieses Ziel können Sie durch eine teilweise Modernisierung der Heizanlage, zum Beispiel Austausch des Brenners, oder durch eine komplette Modernisierung des Heizkessels erreichen.

Ist er länger als 15 Jahre im Betrieb, empfiehlt sich ein Kesseltausch. Die seit 1 Februar 2002 geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) macht ebenfalls Druck. Sie bestimmt, dass alle Öl- und Gaskessel, die vor dem 1. Oktober 1978 installiert wurden, bis zum 31 Dezember 2006 gegen Niedertemperatur- oder Brennwertkessel auszuwechseln sind. Von der EnEV-Regelung ausgenommen sind Eigentümer, die ihre Ein- und Zweifamilienhäuser selbst bewohnen. Dort greift die Nachrüstpflicht erst zwei Jahre nach einem Eigentümerwechsel des Hauses ein.

2.

Veränderungen am Kessel wirken sich auch auf den Schornstein aus. Meist muss der Schornsteinquerschnitt verringert werden, wenn ein Niedertemperaturkessel mit niedrigen Abgastemperaturen den alten ersetzt.

Ein Brennwertkessel darf nur mit einem feuchtunempfindlichen Abgassystem betrieben werden. Der Schornstein muss mit zugelassenen Rohren aus Kunststoff, Keramik oder Glas ausgekleidet werden, damit das im Schornstein entstehende Kondensat ohne Schaden anzurichten abfließen kann.

3.

Verschiedene Tests von Öl- und Gas-Brennwertkesseln zeigen: Diese Kesseltypen entsprechen dem Stand der Technik. Anfangsschwierigkeiten sind längst behoben. Gas-Brennwertkessel haben sich in den letzten Jahren am Markt sehr stark gegen herkömmliche Gaskessel durchgesetzt. Ihre Preise liegen etwas höher, haben sich aber für beide Typen stark angeglichen. Die Energieausnutzung der Brennwertgeräte ist besser, weil sie zusätzlich die im Wasserdampf der Abgase versteckte Wärmemenge für die Raumheizung nutzen.

4.

Wer sein Haus zentral mit Warmwasser von Kessel und Speicher versorgt, kann seinen Heizkessel in der heizfreien Zeit nicht abschalten. Der Heizkessel muss das warme Wasser bereitstellen. Moderne Kesseltypen erreichen beachtliche Nutzungsgrade für Warmwasser.


Noch energiesparender und umweltschonender ist eine Solaranlage für Warmwasser – dann kann der Kessel im Sommer pausieren.

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